Buchcover - Bedeutung für den Erfolg und für Bestseller

Das Buchcover ist die Titelseite eines Buches. Es ist nicht nur die erste, sondern auch die wichtigste Seite, denn sie beeinflusst die Kaufentscheidung von neuen Lesern enorm. Entsprechend groß ist die Bedeutung des Buchcovers für den Verkauf des Buches.

Wie das Buchcover zum Kauf des Buches beiträgt

Funktion des Buchcovers in Buchläden

Ein Leser, der einen Buchladen besucht, dem springen zunächst die verschiedenen Buchcover ins Auge. Der Spruch „der erste Eindruck zählt“ trifft in diesem Fall zu. Unauffällige und unsympathische Buchcover werden überflogen und nicht beachtet. Gute Buchcover ziehen Blicke an und verleiten dazu, den Buchtitel durchzulesen. Ein guter Titel weckt Neugier. Die Wahl des Titels ist für den Verkauf des Buches ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Buchcover und Titel haben überzeugt, dann wird eventuell ein Blick auf den Klappentext und ins Buch geworfen. Bücher, dessen Buchcover und Titel einen Leser bis hierhin nicht bringen konnten, haben einen potenziellen Leser bereits verloren. Ob sich ein Blick ins Buch lohnt, kann der Leser anhand des Buchcovers innerhalb einer Sekunde entscheiden.

Funktion des Buchcovers in Online-Shops

Ähnlich sieht es in Online-Shops aus. Dem Leser erwarten meist weiße Seiten mit wenigen Textelementen und kleinen Vorschaubildern, auf denen das Buchcover abgebildet ist. Viele Blicke verweilen mehr oder weniger auf den bunten Buchcovern. Ansprechende Buchcover werden angeklickt, weil der Leser am Klappentext, der Leseprobe oder den Rezensionen interessiert ist. Bei unsympathischen Buchcovern scrollt der potenzielle Leser weiter. Das Buchcover muss im Vorschaubild überzeugen. Diese Eigenschaft gewinnt zunehmend an Bedeutung, weil der Vertrieb durch Online- Shops steigt. Außerdem sollte der Buchtitel auf dem Buchcover im kleinen Format lesbar sein, weil dieser ebenfalls zum Kauf verlocken kann.

Für Ihr individuelles Buchcover nehmen Sie zu mir Kontakt auf: professionelles-lektorat@t-online.de – Stichwort „Buchcover".

Wann verliert das Buchcover an Bedeutung?

Ein Leser kann die erste Begegnung mit einem Buch auch auf anderem Wege als über das Buchcover machen, z.B. durch mündliche Empfehlungen, Rezensionen, rein textliche Werbung. In diesem Fall wird das Buchcover erst später betrachtet. Es verliert zum Teil an Bedeutung. Allerdings nur zum Teil. Auch wenn der Leser bereit ist, sich näher mit dem Werk auseinanderzusetzen, kann ein Buchcover ihn vom Kauf zurückhalten. Dazu muss das Buchcover nicht unbedingt unästhetisch gestaltet sein. Es reicht, wenn es dem Leser signalisiert „hier steht nichts, was du lesen magst“. Dies kann stimmen, muss aber nicht. Falls Letzteres zutrifft, ist das Buchcover schlecht gemacht.

Sofern ein Buch herausragend gut ist und dies sich herumgesprochen hat, wird selbst ein schlechtes Buchcover einen Leser vom Kauf nicht abhalten. Dieser Fall ist allerdings nicht die Regel. Viele Autoren sind unbekannt und viele Leser wissen nicht, was sie von ihnen erwarten können. „Wie das Cover so der Inhalt“ – hinter einem professionellen Buchcover wird ein professioneller Text erwartet. Deswegen muss das Buchcover überzeugen. Je berühmter der Autor, desto mehr verliert das Buchcover an Bedeutung.

Wie ein Buchcover Buchinhalt und Leser zusammenbringt

Jeder Leser ist unterschiedlich. Jeder hat andere Interessen, anderen Geschmack und andere Lesegewohnheiten. Ebenso ist jedes Buch anders. Nicht jedes Buch und jeder Leser passen zusammen. Ein Buch mit professionellem Buchcover und einem Inhalt, der den Leser nicht interessiert, wird nicht gekauft. Einem anderen Leser könnte derselbe Inhalt interessieren, doch ihn spricht das Buchcover trotz professioneller Gestaltung nicht an, weswegen er das Werk ignoriert. Natürlich sollte ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilt werden, doch nur die Wenigsten halten sich daran. Bei dem Überangebot an Büchern fehlt die Zeit, hinter jede Fassade zu schauen. Deswegen muss ein Buchcover nicht nur ansprechen und in der Masse auffallen, sondern auch die richtigen Erwartungen an den Inhalt wecken. Es ist wie ein Schaufenster und muss die Leser anlocken, die am Inhalt des Buches interessiert sind. Ein guter Buchcover-Designer berücksichtigt dies bei der Gestaltung und informiert sich im Voraus, an welche Zielgruppe sich das Buch richtet.

Buchcover-Gestaltung zielgruppenorientiert

Eine Zielgruppe ist eine Gruppe von Menschen, die ähnliche Eigenschaften hat und sich für dieselben Produkte interessiert. Im Bereich des Buchmarktes ist eine Zielgruppe offener, ein Buch mit einem spezifischen Thema zu lesen, als der Rest der Leser. Eine Zielgruppe kann z.B. durch themenbezogene Interessen, das Alter, das Geschlecht, die Vorliebe für bestimmte Sprachstile oder Genres beschrieben werden. Manche Zielgruppen sind größer, andere kleiner. Es interessieren sich zum Beispiel mehr Leute für Liebe als für High-Fantasy. Je größer die Zielgruppe, desto wahrscheinlicher ist es, viele Leser für sein Buch zu gewinnen. Wenn das Manuskript fertig geschrieben ist und nicht verändert werden soll, kann sich ein Autor seine Zielgruppe nicht mehr aussuchen. Diese wird durch den Buchinhalt definiert.

Je nach Zielgruppe wird ein Buchcover unterschiedlich gestaltet. In vielen Fällen spiegelt ein Buchcover den Buchinhalt wider. Des Weiteren kann ihm das Genre (Sachbuch, Ratgeber, Biografie, Roman, Abenteuerroman, Fantasy, Science Fiction, Horror, Mystery, Dystopien, Thriller, Krimi, Historischer Roman, Frauenroman, Liebesroman, Erotik …), der Sprachstil (nüchtern, kitschig, gehoben, salopp, einfach, kreativ …) und die Altersgruppe (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren …) angesehen werden. Sofern der Buchinhalt geschlechtsspezifisch ist, berücksichtigt ein Buchcover-Designer auch dies bei der Gestaltung, damit Leser und Buchinhalt ohne Hürden zusammenfinden.

Wenn ich Ihnnen ein kreatives Buchcover gestalten soll, schreiben Sie an: professionelles-lektorat@t- online.de – Stichwort „Buchcover".